Der DSK findet im September 2021 rein virtuell statt

Die Dynamik des Pandemieverlaufes und der damit verbundenen Einschränkungen macht eine sichere Planung für den Suchtkongress im September 2021 in der vorgesehenen Präsenzform oder in einem Hybridformat leider immer noch nicht möglich. Deshalb haben wir nach intensiver Diskussion beschlossen, die Veranstaltung rein virtuell abzuhalten.

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Deutscher Suchtkongress 2021

Auf dem Deutschen Suchtkongress werden aktuelle empirische Befunde und theoretische Erklärungsansätze aus den neurokognitiven, medizinischen, psychologischen und anderen grundlagenorientierten Biowissenschaften unter einer interdisziplinären Perspektive vorgestellt und mit Ergebnissen anwendungsbezogener Therapie- und Versorgungsforschung sowie Berichten aus der Versorgungspraxis verzahnt.

In diesem Jahr soll u.a. verstärkt die somatische und psychische Komorbidität von Suchterkrankungen thematisiert und die damit verbundenen Konsequenzen für das Versorgungssystem und für langfristige gesundheitspolitische Planungen diskutiert werden. Dabei werden auch einige der aktuellen gesundheitspolitischen Kontroversen und gesellschaftlichen Trends in diesem Feld aufgegriffen, z.B.:
 

  • Tabakkontrollpolitik und Finanzierung der Tabakentwöhnung
  • Neue Psychoaktive Substanzen und NPSG
  • veränderte Konsummotive in gesellschaftlichen Subgruppen: „Hirndoping“, Partydrogen, Psychonauten, Chemsex
  • Umgang mit exzessiver Mediennutzung
  • Cannabis-Legalisierung
  • Erfahrungen mit medikamentösem Cannabis
  • Psychopharmakologisches Potenzial von Halluzinogenen
  • Rauscherfahrungen und Suchtprobleme im Jugendalter
  • Spezifische Süchte im hohen Alter
  • neuartige Vertriebswege illegaler Drogen: Darknet, Ameisenhandel, „Kokstaxi“ u.ä.

 

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