Deutscher Suchtkongress findet im September 2021 statt

Angesichts der aktuellen Lage im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie müssen sich sämtliche Veranstalter von Kongressen und anderen Großveranstaltungen die Frage stellen, ob Kongresse oder andere Großveranstaltungen verantwortet werden können oder eine Verlegung angemessen ist.

Der Deutsche Suchtkongress war für den Herbst 2020 angesetzt. Jedoch ist nicht absehbar, ob und inwieweit sich die Situation bis dahin verbessert haben wird. Wie Sie gesehen haben, wurde eine Reihe anderer Kongresse bereits verlegt.

Wir haben uns nach reiflicher Überlegung, auch in Absprache mit der dg sps, nun ebenfalls dazu entschlossen, den Deutschen Suchtkongress von September 2020 um ein Jahr in den September 2021 zu verlegen.

Das Anmeldesystem bleibt – jetzt für 2021 – weiter geöffnet. Sie können sich also weiter anmelden. Die Deadline für die Einreichung von Beiträgen ist jetzt der 15.04.2021.

Wir danken allen Teilnehmer*innen, die sich für den DSK 2020 bereits angemeldet haben und Beiträge eingereicht haben. Wir würden uns freuen, Sie nunmehr auf dem Deutschen Suchtkongress

vom 13. – 15. September 2021 in Berlin

in den Räumlichkeiten der Freien Universität begrüßen zu dürfen.

Die Organisation des Deutschen Suchtkongresses 2021 läuft bereits auf Hochtouren. Über alle Neuigkeiten halten wir Sie auf der Website des Deutschen Suchtkongresses auf dem Laufenden.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag zum Deutschen Suchtkongress 2021 in Berlin.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen
 

Prof. Dr. Stephan Mühlig (Kongresspräsident)

Prof. Dr. Rainer Thomasius (Präsident DG-Sucht)

Registrierung

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Call for abstracts

Einreichung von Beiträgen bis 16. April 2021

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Deutscher Suchtkongress 2021

Auf dem Deutschen Suchtkongress werden aktuelle empirische Befunde und theoretische Erklärungsansätze aus den neurokognitiven, medizinischen, psychologischen und anderen grundlagenorientierten Biowissenschaften unter einer interdisziplinären Perspektive vorgestellt und mit Ergebnissen anwendungsbezogener Therapie- und Versorgungsforschung sowie Berichten aus der Versorgungspraxis verzahnt.

In diesem Jahr soll u.a. verstärkt die somatische und psychische Komorbidität von Suchterkrankungen thematisiert und die damit verbundenen Konsequenzen für das Versorgungssystem und für langfristige gesundheitspolitische Planungen diskutiert werden. Dabei werden auch einige der aktuellen gesundheitspolitischen Kontroversen und gesellschaftlichen Trends in diesem Feld aufgegriffen, z.B.:
 

  • Tabakkontrollpolitik und Finanzierung der Tabakentwöhnung
  • Neue Psychoaktive Substanzen und NPSG
  • veränderte Konsummotive in gesellschaftlichen Subgruppen: „Hirndoping“, Partydrogen, Psychonauten, Chemsex
  • Umgang mit exzessiver Mediennutzung
  • Cannabis-Legalisierung
  • Erfahrungen mit medikamentösem Cannabis
  • Psychopharmakologisches Potenzial von Halluzinogenen
  • Rauscherfahrungen und Suchtprobleme im Jugendalter
  • Spezifische Süchte im hohen Alter
  • neuartige Vertriebswege illegaler Drogen: Darknet, Ameisenhandel, „Kokstaxi“ u.ä.

 

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